Anleitung25. August 20252 Min. Lesezeit
SORKC-Modell im PTV3: Mikroanalyse, die direkt in Interventionen übersetzt
Wie Sie eine prototypische Situation mit SORKC darstellen und daraus konkrete Therapiebausteine ableiten – inkl. Beispiel und häufigen Fehlern.

René Papenfuß
Gründer

Die Mikroanalyse (z. B. SORKC) ist im PTV3 kein Muss – aber ein starkes Mittel, wenn das Problem im Alltag „situativ" sichtbar wird, Vermeidung/Sicherheitsverhalten zentral ist oder Sie Exposition, Verhaltensexperimente oder Skills begründen wollen.
Gute Mikroanalyse = 1 Situation, die das Störungsmodell „beweist".
SORKC kurz erklärt (PTV3-tauglich)
- S: Situation (konkret, prototypisch)
- O: Organismus (Vulnerabilität, körperliche Zustände, Grundannahmen)
- R: Reaktion (kognitiv, emotional, physiologisch, motorisch)
- K: Kontingenz (wie schnell tritt Konsequenz ein?)
- C: Konsequenzen (kurzfristig/langfristig; Verstärkung)
Beispiel (neutral, alltagsnah)
S: „Patientin steht im Supermarkt an der Kasse, hinter ihr wird gedrängelt." O: „Hohe Körpersensitivität, Erwartung ‚ich kippe gleich um', Stress durch Schlafmangel." R:- kognitiv: „Ich halte das nicht aus."
- emotional: Angst 8/10
- physiologisch: Herzrasen, Schwindel
- motorisch: Flucht aus der Schlange
- kurz: Angst sinkt schnell
- lang: Vermeidung nimmt zu, Funktionsniveau sinkt, Angstgeneralisation
Typische Fehler
- Situation zu allgemein („bei Stress")
- Konsequenzen nicht getrennt (kurz vs. lang)
- keine Ableitung („und deshalb machen wir …" fehlt)
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Tags:
PTV3SORKCMikroanalyseVerhaltensanalyseVerhaltenstherapie
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