Anleitung1. September 20251 Min. Lesezeit
Diagnose im PTV3: nachvollziehbar, prüfbar, konsistent
Wie Sie ICD-Diagnosen gutachtertauglich begründen, Diagnosesicherheit angeben und Komorbiditäten sinnvoll darstellen – inkl. Checkliste.

René Papenfuß
Gründer

Im PTV3 reicht es nicht, einen ICD-Code zu nennen. Gutachter:innen prüfen, ob die Diagnose aus Symptomatik, Verlauf und Befund ableitbar ist.
Was in den Diagnose-Abschnitt gehört
Hauptdiagnose(n)
- ICD-Code + Klartext (optional, aber hilfreich)
- Diagnosesicherheit (z. B. gesichert/Verdacht – je nach Praxisstandard)
Nebendiagnosen / Komorbiditäten
- nur relevante Komorbiditäten
- kurz: warum relevant für Planung/Prognose
Schweregrad / Funktionsbeeinträchtigung
Eine kurze Einordnung („mit deutlicher Einschränkung in …")
Typische Fehler
- Diagnose steht isoliert (Symptomatik passt nicht dazu)
- Komorbidität wird verschwiegen (obwohl Befund/Konsil sie nahelegt)
- Differenzialdiagnostik fehlt völlig (bei unklarer Lage)
Formulierungsbaukasten
Diagnoseableitung kurz: „Die geschilderte Symptomatik mit … (Zeitkriterium) und … (Funktionsbezug) ist konsistent mit …" Komorbidität: „Komorbid bestehen Hinweise auf …; dies wird in der Planung berücksichtigt durch …"Mini-Checkliste Diagnose
- Diagnose aus Symptomatik/Verlauf/Befund ableitbar?
- Diagnosesicherheit angegeben?
- Komorbiditäten sinnvoll und nicht überfrachtet?
- DD kurz erwähnt, wenn nötig?
Zeit sparen bei der Berichterstellung
Der PTV3-Assistent unterstützt Sie bei der Erstellung von Berichten an den Gutachter – strukturiert, leitlinienkonform und mit voller fachlicher Kontrolle durch Sie. Jetzt 14 Tage kostenlos testen.
Tags:
PTV3DiagnoseICDKomorbiditätGutachterbericht
Jetzt Zeit sparen bei der Berichterstellung
Erstellen Sie PTV3-Berichte in nur 10-20 Minuten statt mehreren Stunden. 14 Tage kostenlos testen.
Kostenlos testen